Pfingsten unterwegs

Die traditionelle Pfingstfahrt der inklusiven Gilde Cosmas und Damian – diesmal nach Düsseldorf

Düsseldorf ist nicht besonders weit von Essen entfernt. Trotzdem hat sich unsere Fahrt dorthin mit zwei Übernachtungen gelohnt.

Aber der Reihe nach:
Am Pfingstsamstag ging es los. Die Gilde fuhr mit dem Regional-Express nach Düsseldorf. Angela transportierte das Gepäck mit dem PkW. Gegen 11 Uhr kamen wir im Hotel an, das im Hauptbahnhof lag und somit kurze Wege versprach.

Kurz nach der Ankunft ging es auch sofort los: mit der U-Bahn zum Hofgarten, wo wir erstmal unsere Lunchpakete verspeist und anschließend bei strahlendem Sonnenschein eine Runde Boule gespielt haben. Dieses Spiel haben wir vor 2 Jahren für uns entdeckt, weil es großen Spaß macht und alle mitmachen können. Für den Nachmittag hatten wir einen Besuch im Kunst-Palast inkl. einer Führung in einfacher Sprache gebucht. Die einfache Sprache war allerdings eine große Herausforderung für die Kunstvermittlerin. Denn diese Anforderung hatte die Verwaltung des Kunstpalastes nicht an sie weitergegeben. Sie hat sich aber trotzdem ganz tapfer geschlagen. So hat dieser Programmpunkt, der für uns Erwachsenenbildung in leichter Sprache bedeutet, doch noch geklappt. Auf dem Weg entlang des Rheinufers gerierten wir dann eher zufällig in den Japan-Tag. Menschenmassen waren unterwegs, insbesondere zahlreiche Animes, um den Tag gemeinsam zu feiern. Schließlich ist Düsseldorf eine Art Hochburg japanischer Mitbürger/innen. Für uns gab es also wieder jede Menge zu sehen. Nach dem Besuch der Vorabendmesse in der Basilika St. Lambertus haben wir den Tag mit einem leckeren Abendessen in der Altstadt ausklingen lassen.

Am Pfingstsonntag stand unser Besuch im Aqua-Zoo im Vordergrund. Mit beeindruckenden Aquarien und Terrarien haben wir uns über die Tier- und Pflanzenwelt im Laufe der Evolution informiert. Besonders die interaktiven Ausstellungsstücke haben uns fasziniert. Anschließend ging es in die Eisdiele, an der überraschender Weise der Stockumer Schützenzug vorbeizog. Noch ein Erlebnis, das wir zufällig entdeckt haben und das großen Spaß gemacht hat. Diesmal hatten wir fürs Abendessen einen Tisch im Extrablatt in der Innenstadt reserviert. Das Essen war okay, aber die versprochene barrierefreie Sanitäranlage fehlte. Naja, improvisieren können wir ja mittlerweile. Der Sonntagabend klang dann in der Hotelbar aus, wo wir Daniels Geburtstag feierten.

Und ruckzuck war die Pfingstfahrt schon wieder vorbei. Am Montagmorgen um 11 Uhr mussten wir die Zimmer räumen. Zeit wieder nach Hause zu fahren.

Schade. Aber im kommenden Jahr können wir ja vielleicht wieder eine Pfingstfahrt unternehmen.

Angela Ströter (Gilde C&D)

 

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